Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte und Gedichte von Jan Montag. Hier findet ihr den ersten Beitrag.


James Bean (.lyrik)

lyrik Prosa

Ich pflückte die Früchte der Buschbohne,
steckte sie in mein Hemd,
warf die weichen den Hühnern zu
und behielt gerade genug für eine Person.

Die jungen, süßen Blätter
köchelten im Nebel vor,
nur leicht gepfeffert,
waren aber essbar und lecker so.

Die Bohnen wohl und auch der Mensch
gediehen still im gleichen Takt,
vom Boden genährt, vom Morgen bedacht,
und teilten den Tag ohne ein Wort.

Die Freiheit des jungen Raben (.pictures)

Die Freiheit auf alten Fernsehantennen zu sitzen und dem Tag beim Werden zuschauen zu können, die wusste der junge Rabe bereits zu schätzen.

Noch von der Nacht dunkle Dächer, bewachsen mit Moos und Eis, im Hintergrund sieht man im Horizont die Sonne langsam aufgehen, ein Streifen ist bereits orangefarben.
Noch von der Nacht dunkle Dächer, bewachsen mit Moos und Eis, im Hintergrund sieht man im Horizont die Sonne langsam aufgehen, ein Streifen ist bereits orangefarben.

Morgenmond (.lyrik)

lyrik Prosa

Wie der Morgenmond 🌙 das Dunkelblau vor dem noch jungen Tag versteckt hält

Der Mond an einem Morgen im Dezember, es ist eine Sichel, und der Himmel ist blau.
Der Mond an einem Morgen im Dezember, es ist eine Sichel, und der Himmel ist blau.

#lyrik

Wehmut (.prosa)

lyrik Prosa

„Schau dir mal den Zierlauch an“ sagte sie flüchtig, so als ob sie keine richtige Antwort mehr erwarten würde. Gar nicht mehr. Er indes verharrte einen Moment, als müsse er erst prüfen, ob sie tatsächlich ihn gemeint hatte. Dann hob er den Blick, folgte ihrer Geste – und spürte unerwartet, wie ihn ein leiser Anflug von Wehmut durchströmte.

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